Der Brauch des Brautstraußwerfens ist eines der bekanntesten Hochzeitssymbole in Deutschland und vielen anderen Ländern. Dabei wirft die Braut ihren Strauß traditionell in die Menge unverheirateter Gäste, und diejenige, die ihn fängt, gilt als nächste Braut. Ursprünglich stand der Brauch für Glück, Fruchtbarkeit und die Weitergabe von Liebe, hat sich aber im Laufe der Zeit weiterentwickelt und wird heute auch in internationalen Hochzeitsfeiern praktiziert.
Ursprung und Bedeutung
Der Brauch des Brautstraußwerfens geht auf alte europäische Traditionen zurück. In England und Frankreich galt der Besitz eines Kleidungsstücks der Braut als Glücksbringer. Mit der Zeit entwickelte sich daraus das Werfen eines Straußes: Die Braut übergibt symbolisch ihr Glück an die nächste Generation von Frauen, die heiraten möchte. In Deutschland hat sich dieser Brauch fest in den Hochzeitsritualen etabliert und wird sowohl bei kirchlichen als auch bei standesamtlichen Feiern praktiziert.
Neben der Glücksbedeutung spielt der Brautstrauß auch eine dekorative Rolle. Oft wird er farblich auf die Hochzeitsdekoration abgestimmt und symbolisiert Liebe, Freude und Zusammengehörigkeit. Für viele Gäste ist der Moment des Wurfes ein Höhepunkt des Abends, der sowohl Spannung als auch Freude in die Feier bringt.
Moderne Varianten des Brautstraußwerfens
In den letzten Jahren haben sich zahlreiche moderne Varianten entwickelt. Manche Bräute bevorzugen kleine Sträuße für einzelne Gäste, um den Moment intimer zu gestalten. Andere integrieren das Werfen in ein größeres Abendprogramm, das Hochzeitsspiele und interaktive Rituale umfasst. Es gibt auch kreative Alternativen, wie das Werfen von Bändern oder Stoffblumen, wodurch die Tradition erhalten bleibt, ohne dass ein echter Strauß beschädigt wird.
Wer sich genauer informieren möchte, Brautstrauß werfen wird auf vielen modernen Hochzeiten als fester Bestandteil des Abendprogramms genutzt. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Hochzeit klassisch deutsch oder international gestaltet ist: Der Brauch verbindet die Gäste und schafft gemeinsame Erinnerungen.
Brautstraußwerfen bei internationalen Hochzeiten in Deutschland
Deutschland ist ein beliebter Ort für Hochzeiten von Paaren aus unterschiedlichen Kulturen. Auch hier hat das Brautstraußwerfen Eingang in viele Feierlichkeiten gefunden. Bei internationalen Hochzeiten wird der Brauch oft mit anderen Hochzeitsspielen kombiniert, wie etwa dem „Hochzeitstanz“ oder kleinen Wettbewerben für die Gäste. Die symbolische Bedeutung bleibt erhalten, während die Umsetzung kreativ an die kulturellen Hintergründe der Gäste angepasst wird.
Besonders bei großen Hochzeiten kann der Moment des Straußwerfens als Höhepunkt des Abendprogramms dienen. Er sorgt für Interaktion, Spaß und gemeinsame Freude aller Gäste – unabhängig davon, ob sie die Tradition aus eigener Kultur kennen oder sie zum ersten Mal erleben. Hochzeitsplaner und erfahrene Moderatoren integrieren den Brauch so, dass er den Ablauf der Feier bereichert, ohne die eigentliche Zeremonie zu stören.
Fazit
Das Brautstraußwerfen ist weit mehr als nur ein symbolischer Akt: Es ist ein Ritual, das Freude, Gemeinschaft und Tradition miteinander verbindet. Während der Ursprung tief in europäischen Bräuchen verwurzelt ist, zeigen moderne Hochzeiten in Deutschland, wie flexibel dieser Brauch umgesetzt werden kann. Von klassischen Sträußen über kreative Alternativen bis hin zu international inspirierten Versionen bereichert das Werfen des Brautstraußes jedes Hochzeitsfest und schafft unvergessliche Momente für Braut, Gäste und zukünftige Bräute gleichermaßen.
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